Mensch sein zwischen Mystik und KI
Mensch sein - was heißt das? Wir sind keine Übermenschen, wir sind auch keine Human Resources. Wir sind Menschen mit all unseren Stärken und Schwächen. So vieles schlummert in uns. Was erwecken wir, was fördern wir, was leben wir? In uns und durch uns kommen Wunderbares und Schreckliches in die Welt.
Welchen Anspruch haben wir an uns selbst? Gut ist nicht genug, Leistung zählt, besser werden, am besten perfekt. Schon Kinder träumen von Heldentum, von Superman und Barbie. Was sie bewundern, wird ihnen zum Maßstab, der oft das ganze Leben prägt. Solche Ansprüche können überfordern und zerstören. Und nun läuft uns die KI in Bereichen den Rang ab, der für viele maßgeblich für ihr Selbstwertgefühl und ihr Menschenbild ist. Was bleibt uns? Was macht den Menschen eigentlich aus? Wir erleben, wie Menschenbilder fragwürdig werden, die uns immer weiter von dem entfernen, was wir eigentlich sein könnten.
Nicht im Übermenschlichen liegt unsere Zukunft, sondern im immer mehr menschlich werden. In unserer Lebendigkeit, unserer Berührbarkeit, unserer Empfindsamkeit. In Freude, Trauer, Schmerz, Glück, Begeisterung, in Hoffnung und Sehnsucht. Wir erfahren uns als einen Teil des Lebens. Alles ist miteinander verbunden im großen Tanz des Lebens, in dem auch wir unseren Platz haben. Wir beginnen das Mysterium zu erahnen, das von Beginn aller Zeiten an diesen Tanz nach seinem Plan tanzt. Dort angekommen können wir ganz dazu finden, wie wir gemeint sind.
VIA.MUNDI-Tagung 2026

Weitere Infos zu
==> Organisation, Tagungskosten (mit Frühbucher-Rabatt), Zimmerkategorien, Ablauf und Anmeldung
findest Du unten auf der Seite.
Tagungsvorträge

Prof. Dr. Claus Eurich
Hochschullehrer für Kommunikation und Ethik (i.R.); Philosoph mit einem entsprechenden Internet-Blog; Kontemplationslehrer; Autor zahlreicher philosophischer und spiritueller Bücher, zuletzt: Im Zwischenraum. Reflexionen für ein erfülltes Leben (2024); Endlichkeit und Versöhnung (2022); Radikale Liebe. Die Lebensethik Albert Schweitzers (2019). www.interbeing.de
"Was ist der Mensch?"
Wer und was wir denn seien – diese Frage lebt in unserer Geschichte vom Ursprung an. Ja, mit ihrem Aufkommen wurden wir überhaupt erst Mensch, entwickelten Bewusstsein und Selbstreflexion. Es begann ein langer evolutionärer Weg, der auch nicht endet, solange wir existieren. Mensch sein meint so Werden, Wandel und Vergehen.
Was hat da Bestand?
Gibt es Grundwerte?
Worauf vertrauen, gerade auch angesichts in Gewalt versinkender Kulturen?
Welche Folgen wird die sogenannte Künstliche Intelligenz für unser Selbstverständnis, unser Leben und das, was wir Kultur nennen, haben?
Was bietet dann noch Orientierung in einem lebensdienlichen Sinne?
Was spendet Kraft?
Welche Entscheidungen sind von uns gefordert?Diesen Fragen geht Claus Eurich in seinem Einführungsvortrag nach.

Caya Graf
Wegbegleiterin für Frauen, Musikerin, Klangtherapeutin.
Durch eine lebensverändernde Krise und Initiationserfahrung lebte ich jahrelang in intensiver
Achtsamkeitspraxis mit extremer Entschleunigung, Meditation und Stille. Ich gab meine
Arbeit als Lehrerin auf und bildete mich im kreativ-therapeutischen Bereich weiter.
Gemeinsam mit meinem Mann Matthias Graf wirke ich in musikalischen Projekten und Seminaren. Zudem ist es mir ein Herzensanliegen für Frauen Räume zu erschaffen, in denen sie ihre Wahrnehmung verfeinern und sich ihrer inneren Weisheit anvertrauen können.
Matthias Graf
Musiker, Multi-Instrumentalist. Gestalt- und Musiktherapeut.
Viele Interessen, viele Instrumente und etliche Berufswege sind der äußere Ausdruck eines schöpferischen roten Fadens, der bis heute mein Sein und Werden in Bewegung hält. Ein Elektrotechnik- und ein Medizinstudium ließ ich zusammen mit einer Uhrmacherlehre hinter mir, um einen künstlerisch-therapeutischen Weg einzuschlagen. Neben langjähriger Konzerttätigkeit, Seminarleitung, Begleitung von Lesungen, Vernissagen, Stummfilmen und Tanztheater ist es mir heute ein Herzensanliegen, Menschen zu ihrem ureigenen Klang- und Lebensweg zu ermutigen.
"Im Land des Namenlosen"Eine Reise ins Mysterium der Klänge von Caya und Matthias Graf mit vielfältigen Weltmusik-Instrumenten und Seelengesang. Durch die stimmliche Mitwirkung des Plenums wird dieser Abend zu einem gemeinsamen schöpferischen Erlebnis.

Michael Gessel
Michael Gessel, Erwachsenenpädagoge, Taekwon Do – Lehrer (4. DAN – Schwarzgurt) als Training für Körper und Geist, Betriebswirt, Vorstandsmitglied Christliche Besinnungstage e.V..
www.gessel-coaching.de/, www.christliche-besinnungstage.de/
"Mensch-SEIN - Mystik und seelische Gesundheit"
Unsere Seele ist auf Erfahrungen der All-Verbundenheit angelegt. Nicht wenige Menschen werden in ihrem Leben von tiefen Verbundenheitserfahrungen berührt. Für viele sind es bleibende „Hoppala-Erfahrungen“, die sie nicht vergessen, aber die das Leben nicht wirklich ändern. Andere öffnen sich für einen inneren Weg bzw. machen diese Erfahrungen auf einem inneren Weg. Und es gibt Menschen, die werden durch solche Erfahrungen auf schwerste Weise psychisch krank und verbrennen daran zum Beispiel psychotisch.
Innere Wege sind darauf ausgerichtet, Erfahrungen der All-Verbundenheit zu begünstigen bzw. kontinuierlich zu machen und wollen den Weg bereiten vom Gott „ich bin da“ des Moses zum allgegenwärtigen jesuanischen Gott, zur Buddhanatur oder wie immer dieser Zustand in den Religionen genannt wird. „Komm mir nicht zu nahe, sonst verbrennst du“, so die Stimme an Moses aus dem brennenden Dornbusch - innere Wege sind auch gefährlich, sind Wege der Demut und der Reifung. Spirituell-religiöse Erfahrungen werden dann zum Segen, wenn diese in den Alltag hinein bereichernd entaktualisiert werden können.
Der Vortrag als eine Annäherung an das weite Gebiet „Mystik und seelische Gesundheit“ wird ergänzt durch Rituale aus dem traditionellen Taekwon Do als ein Beispiel für einen leibbezogenen inneren Weg

Nachweis: Matphoto Wien
Prof. Dr. Claudia Paganini
Philosophin, Theologin, Autorin (aktuelles Buch „Der neue Gott. Künstliche Intelligenz und menschliche Sinnsuche“), Privatdozentin am Institut für christliche Philosophie der Universität Innsbruck.
"Ein Gott nach unserem Bild. Von KI, Mystik und dem Mensch-Sein"Menschen haben seit jeher Bilder des Göttlichen erschaffen, um ihre Sehnsucht nach Sinn, Orientierung und Geborgenheit zu stillen. Heute tritt die Künstliche Intelligenz auf, die vieles von dem leistet, was einst Religion und Mystik vorbehalten war: Sie hört zu, antwortet, vermittelt Nähe, aber auch Wissen, Kompetenz und Macht. Was dabei sichtbar wird, ist aber weniger ein Phänomen der Technik, sondern der Spiegel menschlicher Sehnsucht.

Veronika Beer
Psychologin, systemische psychologische Psychotherapeutin, Lachyogaleiterin
"Menschsein – wie wir werden, was wir sind"
(gemeinsamer Vortrag mit Dr. Thomas Schmeußer)

Dr. Thomas Schmeußer
Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Umweltmedizin, Geschäftsführer von Via Mundi e. V.
"Menschsein – wie wir werden, was wir sind"
(gemeinsamer Vortrag mit Veronika Beer)
Wir alle sind Menschen – und doch so verschieden. Was macht uns zu dem Menschen, der wir sind?
Unsere Erfahrungen? Unsere Wahrnehmungen? Unsere Gefühle?
Unser Gehirn filtert aus einer ungeheuren Fülle an Eindrücken nur einen Bruchteil heraus – unbewusst, automatisch, scheinbar selbstverständlich. Dieses Bild halten wir für „die Realität“, es bestimmt unser Denken, Fühlen und Handeln.
Aber wir sind mehr als das.
Wir sind lebendige, fühlende Wesen. Wir machen Fehler, wir lieben und scheitern, erleben Glück und Schmerz, Freude und Trauer, Hoffnung und Sehnsucht. Wir sind verletzlich und endlich – und zugleich schöpferisch und verbunden mit allem Leben. Wir sind Leben.
Doch was bedeutet es heute, Mensch zu sein?
Wie wirkt sich unsere Entwicklung auf uns selbst, auf unsere Mitwelt und unseren Lebensraum aus? Verändern Technik, Digitalisierung und künstliche Intelligenz unser Selbstbild, unsere Beziehungen und die Art, wie wir leben und entscheiden? Werden wir den Folgen dieser Entwicklungen gerecht?
Leben fragt nicht nach Zuständigkeit oder Verantwortung. Leben geschieht.
Die Frage ist: Wie gestalten wir es?

Prof. Dr. Kurt Weis
geb. 1940, ist glücklich verheiratet und stolz auf seine drei Enkelkinder. Er folgte dem Weg vom Buchwissen zum Erfahrungswissen. In Harvard 1968 als Jurist promoviert, in Chicago und Berkeley 1971-73 als Kriminologe weiter ausgebildet, wurde er dann 1979 für Soziologie habilitiert. 1980-2006 lehrte er an der TU München, bekam für seine Ringvorlesungen die Ehrennadel der TU in Gold und leitete drei Kongresse über Grenzerfahrungen. Zu seinen Büchern als Autor und (Mit-)Hrsg. zählen u.a.: Die Vergewaltigung und ihre Opfer 1982, Sport und Gewalt 1982, Bilder vom Menschen in Wissenschaft, Technik und Religion 1993, Erlebnispädagogik 1994, Was ist Zeit? 1995, Was treibt die Zeit? 1998, Handbuch Sportsoziologie 2008. Kulturanthropologische Studien führten ihn zu den Tempelstädten der antiken Maya (1966 ff., 2024) und zu den Schamanen im Amazonasurwald (2008 ff., 2014-2020). Als Abenteurer nächtigte er an der Eismeerküste bei den Inuit im Iglu, durchquerte die Wüste Gobi zu Fuß in drei Wochen und bestieg zu seinem 75. Geburtstag noch einen 6000er Gipfel im Himalaya. Vom Dalai Lama und anderen Weisheitslehrern von drei Weltreligionen hat er viel gelernt. All dessen ist er sich dankbar bewusst - aber er weiß nicht recht, was Bewusstsein ist.
"Was weiß unser Körper? Was prägt unser „Ich“?" Körpereigenes und körperfremdes Bewusstsein?Anders als Pflanzen und Tiere sind wir Menschen uns bewusst, dass wir uns unseres Seins bewusst sind. Das erinnert auch an die göttliche Selbstdefinition im AT: „Ich bin, der ich bin.“ Wir leben in dem Wunderwerk unseres Körpers. Da werden in jeder Sekunde gleichzeitig 10 Millionen Zellen aufgebaut und abgebaut und entsorgt. Fragen beflügeln das Denken: Bleibt unser Bewusstsein die letzte Abgrenzung vor der KI? Wie weit ist unser Gehirn nur die Schaltstelle, aber nicht Quelle unseres Bewusstseins? Warum kann man mit Atemtechniken im Körper blockiertes Wissen aufdecken? Warum zeigte mir mein Körper vor einem drohenden tödlichen Absturz meinen Lebensfilm? Warum wissen manche Menschen, bevor sie den Hörer abnehmen, wer sie anruft? Warum sind in Indien viele Kinder hellsichtig? Warum können verstorbene Ahnen in Lebensgröße sichtbar werden? Warum bekam ich ein extrem lebensgefährliches Ereignis zweimal in Alpträumen schon sechs Monate vorher gezeigt? - Nach den üblichen materialistischen Theorien entsteht das Bewusstsein im Gehirn und seinen Prozessen. Andere Modelle sehen Bewusstsein und Gehirn als grundverschieden an, die aber zusammenarbeiten. Eine neue Vorstellung geht nun davon aus, ein Bewusstsein sei im Universum von Anfang an vorhanden, so dass alle Materie auch eine Art von subjektivem Bewusstsein habe. Bei Nahtoderfahrungen wird während eines totalen Ausfalls aller Gehirnfunktionen ein völlig körper-unabhängiges, nicht-lokales erweitertes Bewusstsein erlebt, das später seine bewusste Rückkehr in den Körper erlebt und dann detailliert die vorher gehirn-unabhängigen Wahrnehmungen schildern kann. Quantenphysik kann hier einiges weiter erklärbar machen, ist aber leider selber schwierig zu erklären.
Gruppen am Nachmittag
Ein besonders wichtiges Element unserer Via Mundi-Tagungen sind die Gruppen. Sie sollen ermöglichen, einander im kleinen Kreis zu begegnen, sich miteinander auszutauschen und den persönlichen Bezug zum Tagungsthema vertiefen. Neben Gruppen, bei denen der Schwerpunkt auf dem Gespräch liegt, gibt es kreative Gruppen, die einen anderen Zugang zum Tagungsthema anbieten. Hier sollen wichtige Aspekte, die sich über das Gespräch weniger erschließen, erfahrbar und erlebbar werden.
Die Gesprächsgruppen werden von einem Moderator geleitet. Er kann der Gruppe einen Themenschwerpunkt anbieten, ist für einen guten Umgang miteinander und für die Gesprächskultur zuständig und sorgt dafür, dass sich die Gruppe nicht in Belanglosigkeiten verliert. Die Inhalte und die Gestaltung des Gruppenlebens können die Teilnehmer nach ihren Wünschen und Bedürfnissen selbst entwickeln.
Die Wandergruppe verbindet Bewegung, Naturerleben und Gespräche.
Die kreativen Gruppen: Die Leiter dieser Gruppen sind für ihre Themen besonders qualifiziert und bieten Gruppen nach ihren eigenen Konzepten an.


Caya Graf
Wegbegleiterin für Frauen, Musikerin, Klangtherapeutin.
Durch eine lebensverändernde Krise und Initiationserfahrung lebte ich jahrelang in intensiver
Achtsamkeitspraxis mit extremer Entschleunigung, Meditation und Stille. Ich gab meine
Arbeit als Lehrerin auf und bildete mich im kreativ-therapeutischen Bereich weiter.
Gemeinsam mit meinem Mann Matthias Graf wirke ich in musikalischen Projekten und Seminaren. Zudem ist es mir ein Herzensanliegen für Frauen Räume zu erschaffen, in denen sie ihre Wahrnehmung verfeinern und sich ihrer inneren Weisheit anvertrauen können.
Matthias Graf
Musiker, Multi-Instrumentalist. Gestalt- und Musiktherapeut.
Viele Interessen, viele Instrumente und etliche Berufswege sind der äußere Ausdruck eines schöpferischen roten Fadens, der bis heute mein Sein und Werden in Bewegung hält. Ein Elektrotechnik- und ein Medizinstudium ließ ich zusammen mit einer Uhrmacherlehre hinter mir, um einen künstlerisch-therapeutischen Weg einzuschlagen. Neben langjähriger Konzerttätigkeit, Seminarleitung, Begleitung von Lesungen, Vernissagen, Stummfilmen und Tanztheater ist es mir heute ein Herzensanliegen, Menschen zu ihrem ureigenen Klang- und Lebensweg zu ermutigen.
"Gemeinschaft der Lauschenden - Intuitives Tönen als ur-menschliche Verbundenheitserfahrung"Mit der unendlichen Vielfalt unserer Stimmen, ohne Hierarchien und Vorgaben, lauschen wir ins Jetzt und lassen ES entstehen. Was für ein Abenteuer zwischen Stille, Begeisterung und Staunen! Hellwach mit allen Sinnen lassen wir uns überraschen von dem Klangweg, der erst im Beschreiten entsteht.
Es spielt hierbei keine Rolle, ob du dich für musikalisch oder unmusikalisch hältst, ob du den Klang deiner Stimme magst oder nicht, ob du geübt oder ungeübt bist. Dieser Raum lebt von unserer angeborenen Fähigkeit zur intuitiven Klang-Kommunikation. Getragen von unserem liebevoll-lauschenden Miteinander entstehen immer wieder neue, faszinierende Klanglandschaften.

Eva Maria Pfeiffer
Jahrgang 1959, studierte nach dem Abitur Sozialpädagogik, entschied sich nach dem Diplom jedoch für den Journalismus. Nach einer Ausbildung beim Institut für publizistischen Nachwuchs in München arbeitete sie für das Mitgliedermagazin der katholischen Organisation Missio (inkl. Aufenthalte in Afrika und Asien). Es folgten Stationen in PR und Werbung. Zuletzt war sie als Redakteurin in einem großen Medienkonzern (Bertelsmann) tätig. Sie konzentriert sich heute auf ihr mediale Arbeit und ist weiter als Journalistin und Autorin tätig.
"Seele, Bewusstsein und KI"
(gemeinsame Gruppe mit Dr. Marion Menge)

Dr. Marion Menge
Jahrgang 1960, war vor gefühlt 100 Jahren Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und studierte Deutsch und Psychologie in Eichstatt, München und Washington D.C.. Sie arbeitete als Regieassistentin am Schloßtheater Moers und an der Freien Volksbühne in Berlin. Nach der Promotion an der Universität (damals Hochschule) der Künste in Berlin wurde sie Dozentin in der Personalentwicklung inkl. Vortrags- und Seminarreisen u.a. nach Ottawa, Hanoi, Schanghai. Sie absolvierte eine Coachingausbildung und arbeitete als Coach v.a. an Hochschulen im Münsterland, bevor sie Co-Autorin von Eva Maria Pfeiffer wurde. Sie ist Mutter eines erwachsenen Sohnes und lebt in Steinfurt bei Münster in Westfalen.
"Seele, Bewusstsein und KI"
(gemeinsame Gruppe mit Eva Maria Pfeiffer)
Medialität im Sinne von außersinnlicher Erfahrung (Hellhörigkeit, Hellsichtigkeit, Hellfühligkeit) ist ein Bewusstseinsphänomen, das auf der Seele beruht. Sie ist es, die mit Wissensdurst und Erfahrungswünschen auf der Erde wiederholt inkarniert, um schließlich endgültig zu ihrer Seelenfamilie zurückzukehren. Seelen sind – bisher vorwiegend unterbewusst – mit anderen Seelen verbunden.
Hinzu kommen Verbindungen zu anderen geistigen Entitäten und zu allem, was jemals auf der Erde gedacht wurde. Heute werden diese Zusammenhänge – auch mithilfe von geistigen Medien – immer bewusster. Zudem zeigt sich, dass historisch bekannte Wissenschaftler Intuitionen und Inspirationen bereits auch aus diesem Fundus schöpften. Auf der anderen Seite können heute geistige Medien aktiv auf diesen immensen Wissensspeicher zugreifen und so bei der Gewinnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen hilfreich sein, wie etwa der Nutzung und Bedeutung künstlicher Intelligenz.

Cornelia Nunnink
Gestalttherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Craniosacraltherapeutin, https://cranio-ulm.de/.
"Verkörperte Liebe – Zusammenhalt der Welt"
(gemeinsame Gruppe mit Dr. Joachim Gülden)

Dr. Joachim Gülden
Facharzt für Radiologie
"Verkörperte Liebe – Zusammenhalt der Welt"
(gemeinsame Gruppe mit Cornelia Nunnink)Die Welt ist nur ein Spiegelbild davon, wie es in uns aussieht. Damit wir unserer größten Sehnsucht folgen können und Liebe durch uns in die Welt fließen kann, ist es notwendig, dass wir mehr und mehr mit unserer innersten Essenz, die Liebe ist, im Kontakt sind.
Es geht darum, unsere Liebesfähigkeit zu entwickeln, die Aufgaben zu sehen, die in jeder Lebenssituation stecken, und allem, was ist, mit Liebe und Dankbarkeit zu begegnen.
Was heißt es, Liebesfähigkeit zu entwickeln? Was unterstützt uns darin, unsere Liebe fließen zu lassen?
In unserem Workshop wollen wir uns Zeit und Raum nehmen, dies gemeinsam, in einem geschützten Rahmen und im achtsamen Miteinandersein zu erfahren und zu erforschen.

Michael Gessel
Erwachsenenpädagoge, Taekwon Do - Lehrer (4. DAN - Schwarzgurt) als Training für Körper und Geist, Betriebswirt, Vorstandsmitglied Christliche Besinnungstage e.V..
www.gessel-coaching.de/, www.christliche-besinnungstage.de/
"Mensch SEIN: Mein Bestes geben, geöffnet werden von der Kraft des Kosmos und mich immer wieder gut verwurzeln."
(gemeinsame Gruppe mit Dr. Hackbart-Johnson)
Wir lassen uns finden vom augenblicklich Richtigen mit Bewegungsübungen, in der Stille, mit Impulsen und im miteinander im Austausch sein.

Dr. Christian Hackbarth-Johnson
1984-1993 Studium der Ev. Theologie, 1998-2002 Promotion zum Dr. theol. im Fach Religionswissenschaft über „Interreligiöse Existenz. Spirituelle Erfahrung und Identität bei Henri Le Saux (O.S.B.)/Swami Abhishiktananda“. Seit 2003 selbständig tätig als Lehrer für Yoga und Zen. 2005-2016 Interreligiöse Begegnungsreisen nach Indien. 2016-2019 Postdoc in einem Forschungsprojekt „Die biographische Verortung interreligiöser Prozesse am Beispiel der österr. Religionswissenschaftlerin Bettina Bäumer“ an der Universität Salzburg. Zen- und Yoga-Praxis seit 1985 bei M. von Brück und versch. anderen Lehrern (Prabhasa Dharma Roshi, AMA Samy, Kobun Chino Roshi, Jon Kabat-Zinn u. Saki Santorelli, R. Sriram). 1993 Lehrbeauftragung für Einführungen in Zen von Michael von Brück. Yoga-Ausbildung bei R. Sriram 2001-2004. Jüngste Veröffentlichung: „Bettina Sharada Bäumer – ein Leben zwischen Indien und Europa. Biographische Studie zur interreligiösen Existenz der österreichischen Religionswissenschaftlerin. Band. 1: „Man muss flexibel sein!“ Kindheit und Jugend (1940-1964)“. Vorstandsmitglied bei Via Mundi.
Siehe auch www.hackbarth-johnson.de.
"Mensch SEIN: Mein Bestes geben, geöffnet werden von der Kraft des Kosmos und mich immer wieder gut verwurzeln."
(gemeinsame Gruppe mit Michael Gessel)
Wir lassen uns finden vom augenblicklich Richtigen mit Bewegungsübungen, in der Stille, mit Impulsen und im miteinander im Austausch sein.

Christoph Schumm
Jahrgang 1960, geb. in Bamberg und aufgewachsen in der Nähe von Bamberg. Medizinstudium in Würzburg und Lübek. Seit 1991 als Hausarzt mit Schwerpunkt auf Komlementärmedizin in Scheßlitz tätig. Verheiratet 3 Kinder, im Vorstand von Via Mundi e.V. tätig.
"Wandern"In der Wandergruppe möchten wir Bewegung im Freien mit dem Gemeinschaftserlebnis, guten Gesprächen und dem spirituellen Naturerlebnis verbinden. Der Gruppenleiter hat häufig ein interessantes Buch zum Tagungsthema im Rucksack, aus dem er in den Pausen vorliest.
Festes Schuhwerk und Regenkleidung erwünscht.
Gruppen am Morgen

Ruth Lucia Böhringer M.A.
ist Tanzpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin. Sie ist tätig in der Erwachsenenbildung und Kinder- und Jugendhilfe. Es ist ihr Anliegen, Verbindungen von Körper und Seele, Leiblichkeit und Spiritualität auch tanzend bewegt nachzuspüren.
"Meditation des Tanzes"
Tanz ist Freude an Musik und gemeinsamem Schwingen im Tanzkreis. Ausgewählte Kreistänze – als Meditation in Bewegung – nähren, inspirieren und berühren uns und machen Körper und Seele lebendig und weit. Wir tanzen einfache Choreografien, eine kleine poetische Anregung und ein Körpergebet fließen ein.

Nadiia Klymchuk
Nach dem Studium der Germanistik verbrachte ich einige Zeit in Indien und schloss mehrere Yogalehrerausbildungen ab. Seitdem bin ich als Yoga- und Meditationslehrerin tätig. Im Anschluss an die Ausbildung studierte ich Philosophie und Indologie. Derzeit promoviere ich als Stipendiatin des Cusanuswerks an der Hochschule für Philosophie München über das kosmische Spiel (līlā) Gottes im nicht-dualistischen Śivaismus von Kaschmir.
"Yoga"
Beginne den Tag mit den sanften Bewegungen eines freien Yogastils – eine Kombination aus bewusster Atmung und kreativer Abfolge von Yogahaltungen, die zu einer Meditation in Bewegung werden kann, wenn man sich darauf einlässt.

Dr. Christian Hackbarth-Johnson
1984-1993 Studium der Ev. Theologie, 1998-2002 Promotion zum Dr. theol. im Fach Religionswissenschaft über „Interreligiöse Existenz. Spirituelle Erfahrung und Identität bei Henri Le Saux (O.S.B.)/Swami Abhishiktananda“. Seit 2003 selbständig tätig als Lehrer für Yoga und Zen. 2005-2016 Interreligiöse Begegnungsreisen nach Indien. 2016-2019 Postdoc in einem Forschungsprojekt „Die biographische Verortung interreligiöser Prozesse am Beispiel der österr. Religionswissenschaftlerin Bettina Bäumer“ an der Universität Salzburg. Zen- und Yoga-Praxis seit 1985 bei M. von Brück und versch. anderen Lehrern (Prabhasa Dharma Roshi, AMA Samy, Kobun Chino Roshi, Jon Kabat-Zinn u. Saki Santorelli, R. Sriram). 1993 Lehrbeauftragung für Einführungen in Zen von Michael von Brück. Yoga-Ausbildung bei R. Sriram 2001-2004. Jüngste Veröffentlichung: „Bettina Sharada Bäumer – ein Leben zwischen Indien und Europa. Biographische Studie zur interreligiösen Existenz der österreichischen Religionswissenschaftlerin. Band. 1: „Man muss flexibel sein!“ Kindheit und Jugend (1940-1964)“. Vorstandsmitglied bei Via Mundi.
Siehe auch www.hackbarth-johnson.de.
"Kontemplation"Nach einigen Körperübungen zum Wachwerden sitzen wir ca. 25 min in der Stille. Den Abschluss bilden ein kurzer Impuls für den Tag und eine gemeinsame Rezitation bzw. ein Lied.
Infos zur Tagung 2026
Tagesablauf
Die Tagung beginnt am Donnerstag, den 14.5.2026 um 9:30 Uhr (!). Sie endet am Sonntag, den 17.5.2026 nach dem Mittagessen.
Frühmorgens besteht die Möglichkeit zu Kontemplation, meditativem Tanz oder Yoga. Vormittags und an den Abenden werden verschiedene Aspekte des Tagungsthemas in Vorträgen behandelt und in der anschließenden Aussprache vertieft. Nachmittags treffen wir uns in Gruppen zum themenbezogenen und persönlichen Austausch, zu Workshops und kreativer Betätigung. Ein gemeinsames Resümee („Was nehme ich mit“) und eine Agapefeier am Sonntagvormittag runden die Tagung ab.
Die Verpflegung umfasst Frühstück, Mittagessen und Abendessen.
Eine Anreise am Mittwoch Abend (optional gegen Aufpreis) ist möglich und hat sich als schöner Einstieg erwiesen. In lockerer Runde können neue Kontakte geknüpft und alte gestärkt werden. Die Anmeldung hierfür erfolgt in Eigenregie über das Tagungshaus.
Kosten
Die Tagungsgebühr beträgt 240 €. Dazu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Um die Tagungsstätte zu entlasten, werden diese von Via Mundi gesammelt und weitergeleitet. Die nachfolgend angegebenen Kosten gelten für die gesamte Tagung pro Person inkl. Tagungsgebühr je nach der von Ihnen gewählten Kategorie.
Für finanziell schlecht gestellte Interessenten ist nach Rücksprache eine Ermäßigung möglich. Hierfür besteht ein Solidaritätsfonds. Andererseits bitten wir nach Möglichkeit um Spenden für diesen Fonds. Eine steuerlich wirksame Spendenquittung wird auf Wunsch ausgestellt.
Die Teilnahme kann nur komplett für die gesamte Tagung gebucht werden, auch bei verspäteter Anreise oder früherer Abreise sind die vollen Tagungskosten zu entrichten, die Buchung einzelner Vorträge ist nur in Ausnahmefällen möglich.
Es besteht die Möglichkeit, vegetarisches Essen zu bestellen, dies bitte auf der Anmeldung auch vermerken.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich über das Online-Formular (siehe rechts) an oder schriftlich mit dem am Flyer anhängenden Formular, welches Sie bitte an das Tagungssekretariat (Adresse siehe rechts) schicken. Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung mit Anfahrtsbeschreibung zum Tagungsort.
Bei nachträglichem Rücktritt von der Anmeldung erstatten wir den gezahlten Betrag abzgl. 25 € Bearbeitungsgebühr und abzüglich gegebenenfalls durch das Tagungshaus entstehenden Stornokosten zurück.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Tagungssekretariat oder melden sich über das Kontaktformular.
Tagungsort
Bildungshaus St. Martin
Kloster Bernried
Klosterhof 8
82347 Bernried am Starnberger See
Eine genaue Anfahrtsbeschreibung erhältst Du mit der Anmeldungsbestätigung.
Termin
Do, 14. - So, 17. Mai 2026
Tagungsgebühr
pro Teilnehmer: 240.- €
zzgl. Unterkunft und Verpflegung
Frühbucher-Rabatt
Frühbucher bis zum 28.2.2026 erhalten einen Rabatt von 30.- €
Flyer zur Tagung 2026
mit allen Informationen zur Anmeldung
==> Flyer zur Tagung - Vorderseite
==> Flyer zur Tagung - Rückseite
Zimmerkategorie
(Preise inklusive Tagungsgebühren)
| Kat. | Beschreibung | € |
|---|---|---|
| A |
mit Verpflegung und Unterkunft im EZ |
600.- |
| B | mit Verpflegung und Unterkunft im DZ |
530.- |
| C | mit Verpflegung und Unterkunft im 3-Bett-Zimer |
490.- |
| D | nur Tagungsgebühr ohne Unterkunft und Verpflegung |
240.- |
Für Studenten ist die Kategorie B und C
auf 270.-€ ermäßigt.
Anmeldeformular
Mit der Nutzung des Online-Formulars akzeptierst Du die Datenschutzrichtlinien gemäß DSGVO.
Tagungssekretariat
Via Mundi e.V.Irmi Holzer
Am Sonnenbichl 10
85356 Freising
Tel.: 08161-2349859 ab 15.30 Uhr
E-Mail: irmi.holzer[at]web.de


