Rückblick VIA MUNDI Tagung 2015

"Neue Wege der Spiritualität" (Kloster Strahlfeld)

Neue Wege der Spiritualität

Leitthema zur Via Mundi Tagung vom 14.-17.05.2015
„Haus der Begegnung“ im Kloster Strahlfeld

Die Welt verändert sich, wir verändern uns. Neue Entwicklungen und Möglichkeiten werfen neue Fragen auf, bringen neue Probbleme mit sich, brauchen neue Lösungen.

Umweltbelastung, Gentechnik, Konsum, Werte- und Bewustseinswandel, andere soziale Strukturen sind nur ein paar Beispiele. Immer mehr Menschen verschiedener Kulturen kommen in Kontakt und tauschen sich aus. Kommunikation ist immer und überall möglich. Informationen sind nahezu unbegrenzt zugänglich. Großfamilien lösen sich auf, Single-Haushalte und Patchwork-Familien nehmen zu. Der Wissenszuwachs ändert unser Weltbild. Vielen fällt es schwer, in der Fülle der Möglichkeiten einen Überblick zu behalten und in der Komplexität die Orientierung. Manche Werte verlieren an Tragfähigkeit. Was kommt nach ihnen?

Ändern sich auch die zentralen Fragen die uns bewegen? Wonach sehnen wir uns, was streben wir an, wo wollen wir hin? Und hat das alles einen Sinn? Auch wenn die Fragen die gleichen bleiben: Es kommen andere Antworten hinzu und neue Wege tun sich auf. Wohin sind wir unterwegs?

Referate und Referenten

Ela Thole

Ela Thole, geboren 1956 in Deutschland, Studium der Germanistik und Biologie, lebt seit 1983 in Auroville, Südindien, im Weg des Integralen Yoga des Sri Aurobindo. Seit 1992 ist sie mit einem breiten Spektrum an Themen als Referentin für Yogaphilosophie und integrale Spiritualität tätig. In Auroville leitet sie die Auroville-Einführungen für Gruppen, bietet interaktive Tagesseminare „Integraler Yoga und Auroville“ an und betreut für Auroviles Reiseagentur „Inside India“ Studien- und Seminarreisen in Südindien mit kulturgeschichtlicher und spiritueller Ausrichtung. Neben dem Integralen Yoga gilt ihr besonderes Interesse den universalen Aspekten der indischen Mythologie.

Spiritualität der Evolution – Evolution der Spiritualität
die spirituelle Lehre von Sri Aurobindo

Sri Aurobindos Integraler Yoga, die östliche Weisheit und westliches Denken in sich vereint, ist ein philosophischer, psychologischer und lebenspraktischer Weg, dessen Tiefe und visionäre Kraft die Essenz der traditionellen Yogawege in evolutionärer Ausrichtung zu einer einzigartigen Synthese vereint. Er zielt auf eine Grundlegende Wandlung des Lebens ab und strebt über transformative Prozesse die Entfaltung eines neuen (supramentalen) Bewußtseins in allen Wesensteilen des Menschen bis hinunter in den Körper an. Der Prozeß des Yoga wird als ein individueller und kollektiver Vorgang der Bewußtseinsentfaltung verstanden, der alle Aspekte des Lebens berührt. Folgende Punkte werden betrachtet:

– das neue Element im Integralen Yoga
– Grundlagen der Integralen Yoga Psychologie und Philosophie
– die erdzugewandte Perspektive und die Evolution des Bewußtseins
– die Bedeutung des seelischen Wesens für das innere Wachstum
– der Stellenwert der Mahashaktri für den Transformationsprozess
– der Integrale Yoga und die Transformation des Körpers
– Ausblick auf die Praxis des Integralen Yoga
– Erlebte Erfahrung am Beispiel Aurovilles

Michael Seitlinger

Michael Seitlinger, Dipl. Theologe, MBSR-Achtsamkeits- und Meditationslehrer (im Stil von Zen und Kontemplation), Leiter des Forums Achtsamkeit und Stressbewältgung, Projekt der Erwachsenenbildung in der Erzdiözese München und Freising
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Achsamkeit als säkulare Spiritualität

Die Praxis der Achtsamkeit findet heute in besonderer Weise Verbreitung durch das Programm „Mindfullness Based Stress Reduction“ (MBSR), meist übersetzt mit Stressbewältigung durch Achtsamkeit. Es wurde von dem amerikanischen Verhaltensmediziener Jon Kabat-Zinn entwickelt, um die Weisheit meditativer Traditionen für die Medizin und Gesundheitsbildung von heute fruchtbar zu machen. Dabei werden die gesundheitsrelevanten Effekte der Achtsamkeitspraxis mit besonderen Blick auf die Stressreduktion herausgearbeitet und vielfach auch durch empirisch-wissenschaftliche Forschungen untermauert, was für die Akzeptanz im Umfeld der Medizin eine große Rolle spielt.

Kann Achtsamkeit als ursprüngliche spirituelle Praxis so einfach zur Gesundheitsbildung eingesetzt werden? Verliert die Achtsamkeitspraxis durch diese Art von Funktionalisierung an Substanz? Wie läßt sich diese Entwicklung einer sekulären Achtsamkeit beurteilen?

Dr. Christoph Quarch

Dr. phil. Christoph Quarch (geboren 1964 in Düsseldorf), Philosoph, Theologe und Religionswissenschaftler, arbeitet freiberuflich als Autor, Publizist, Kursleiter und Berater, Herausgeber der Zeitschrift „Wir – Menschen im Wandel“, Lehrbeauftragter für Ethik an der FH Fulda. Von 2000 bis 2006 Programmchef des Deutschen Evangelischen Kirchentags, von 2006 – 2008 Chefredakteur von „Publik-Forum“. Autor und Herausgeber von über 30 Büchern, zuletzt „Der Alltagsphilosoph (GU 2014), Wir Kinder der 80er (Riemann 2013), Flirten mit Gott (Pattloch 2012), Und Nietsche lachte (Kailasch 2012), hin&weg. Verlieb dich ins Leben (Kamphausen 2011)
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Sinn und Geschmack für das Unendliche – Mutmaßungen über die Spiritualität der Zukunft
Die spirituelle Großwetterlage unserer Zeit ist vielschichtig und unübersichtlich. Einserseits erleben wir in allen Religionen eine Fundamentalisierung und Rekonfessionalisierung, andererseits wenden sich immer mehr Menschen von den Religionen ab, und suchen ihr Heil in religionsfreier Spiritualität: Mystik, Meditation, „evolutionäre“ oder „transkonfessionelle“ Spiritualität stehen hoch im Kurs. Christoph Quarch vermisst in seinem Vortrag die spirituelle Landschaft der Gegenward und plädiert für eine künftige Spiritualität, die allen Moden eine Absage erteilt und sich auf die Essenz traditioneller Spiritualität verlässt.

Sw. Jubilata Marder

Schwester Jubilita Marder, geboren 13.Oktober 1942 in der Oberpfalz, trat im Jahr 1962 bei den Missions- dominikanerinnen in Strahlfeld, Oberpfalz ein. Im Dezember 1963 reiste sie ins damalige Rhodesien, heute Simbabwe, Afrika aus. Dort folgte eine Lehrerausbildung mit den Schwerpunkten Mathematik, Naturwissenschaften und Ernährungslehre. Bis 2001 unterrichtete sie diese Fächer an unterschiedlichen Schulen in Sambia und Simbabwe. Darüber hinaus war sie für die kranken Internatsschüler zuständig, kümmerte sich um die Armen und Aidswaisen. Außerdem war sie verantwortlich für die Planung und Durchführung verschiedener Bau- und Renovierungsprojekte.
2001 kehrte Sr.Jubilata nach Deutschland zurück und zählt seit 2003 zum Leitungsteam des „Haus der Begegnung“ in Strahlfeld.
Ihr Name ist inzwischen weit über den Landkreis hinaus bekannt und steht für die Arbeit an und mir den Füßen der Menschen. Dazu gehören zum einen die Einführungs- und Aufbaukurse in die Fußreflexzonenmassage nach Eunice D. Ingham, zum anderen die vielen Einzelbehandlungen hilfesuchender Menschen.

Faszination Füße – eine lachende Seele in einem gesunden Körper

das wünscht Schwester Jubilata jedem Menschen. Dabei kommt sie tagtäglich mit Menschen in Verbindung, die an Schmerzen leiden, verzweifelt sind und die sie oft mit den Worten begrüßen: Sie sind meine letzte Hoffnung. Vielen kann sie durch Anwendung der Reflexzonen-Fußmassage zumindest Schmerzlinderung bringen, nicht selten aber auch Schmerzfreiheit. Ziel der Reflexzonenmassage ist es, die durch Ablagerungen teilweise blockierten Verbindungen zwischen den einzelnen Organen/Körperteilen mit den entsprechenden Nerven – Endpunkten in den Füßen und Händen wieder herzustellen. Eventuelle Blockaden werden entfernt. Dies geschieht durch Druck. Daher wird die Original Reflexzonenmassage auch Akkupressur (gezielter Druck) genannt.
Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk und dieses Wunderwerk ist auch an den Füßen abgebildet. Diese wiederum sind Schwester Jubilatas „Arbeitsfeld“. In ihrem Wirken ist ihr der Satz Jesu stets bewußt „Ich will, dass sie das Leben in Fülle haben“. Dieser Gedanke ist ihre Motivation. Dabei spielt es keiner Rolle, wer auf dem Bahandlungsstuhl vor ihr sitzt. Jeder ist ihr Nächster, egal welcher Nation, welcher Herkunft, welcher Religion. „Es gibt keine katholischen oder evangelischen Füße“, sagt sie salopp, „die weisen alle die gleiche Bauweise auf.“

Dr. Ulrich Warnke

Dr. rer. nat. Ulrich Warnke, Lehrer für besondere Aufgaben an der Universität des Saarlandes; 38 Jahre Dozententätigkeit in Biomedizin, Biophysik, Umweltmedizin, Physiologischer Psychologie und Psychosomatik, Präventiv Biologie und Bionik.
Seit 1969 Forschungen auf dem Gebiet „Wirkungen elektromagnetischer Schwingungen und Felder, einschließlich Licht, auf Organismen“
Seit 1989 Leiter der Arbeitsgruppe Technische Biomedizin; Konstruktion diverser Therapie- und Diagnosesysteme, alle nicht invasiv
Die Arbeitsgruppe hat sich die Aufgabe gerstellt, die physikalisch-philosophischen Quanten und Stringtheorien auf die Phänomene des Lebens  (insbesondere der Physiologie, Biologie, Psychologie und Medizin) anzuwenden. Dabei  ergibt sich eine völlig neue Sichtweise des Organismus mit überraschenden neuen Ansätzen für Noxen, Therapien und Prophylaxen.
Gründungs-Mitglied der Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik e.V.  der Universität des Saarlandes.

Quantenphilosophie und Spiritualität –
ein neues Verständis der Welt

Unter Berücksichtigung der Quantenphilosophie und den Erfahrungen uralter Traditionen, sowie der wissenschaftlich untersuchten Phänomene wie Nahtod, Savants, Remote Viewing, mental herbeigeführter Herzstillstand bei Yogis und anderes, kann ein neues Weltbild beschrieben werden. Im Mittelpunkt steht die „Innenwelt“, ein universelles Feld aus Energie und Information, das die Natur und unseren Körper vollständig durchdringt. Durch die Aktivierung der Zirbeldrüse (3.Auge) mit Hilfe spezieller Methoden ist eine willentliche Ankoppelung an Inhalte dieser Innenwelt möglich.

Marie-Gabriele Massa

Marie-Gabriele Massa, Clownin und Mutter ist aufgewachsen in einem der ersten christlich-ökomenischen Meditationszentren in Deutschland, in einer Zeit und an einem Ort, in der Meditation und Yoga noch Fremdwörter waren.
Zugleich sehr beeinflusst vom dem künstlerisch-musikalischen Aspekt der Großfamilie, was zum Studium der Musik- und Bewegungserziehung am Mozarteum in Salzburg führte, lebt und arbeitet sie nun als Clownin und Mutter.

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Lebens-Art. Die spirituellen Wege eines Clowns
In ihrem Vortrag zeigt Marie-Gabriele Massa die Zusammenhänge zwischen dem Clown sein und dem spirituellen Leben auf und spannt hierbei den Bogen von ihrer Herkunft über ihren persönlichen Weg bis zur Gegenwart.
Lebens-Art, die Kunst das Leben sinn-voll und glückerfüllt zu führen hat viel mit der Art des Clownsweges zu tun. Es überschneiden sich beide Künste und stellen nicht nur eine persönliche, sondern auch gesellschaftliche Bedeutung und Auftrag dar.

Gruppen

Gruppenleiter Nachmittagsgruppen

Gertrud Emde und Dr. Stephan Schumm

Gertrud Emde ist mit dem geistigen Heilen vertraut, in der Seelsorge und Lebensberatung tätig. Sie ist Malerin, Autorin und Referentin und ist durch Rundfunk- und Fernsehsendungen bekannt.

Stephan Schumm ist niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Regulationsmedizin und Vorsitzender von Via Mundi. Die erweiterte Wahrnehmung begleitet ihn seit vielen Jahren.

Neue Wege der Spiritualität haben mit unserem Handeln zu tun

Wir gehen immer neue Wege, wenn Spiritualität in unser Handeln einfließt. Lassen wir uns leiten von der leisen, zarten Stimme in unserem Inneren? Sie führt uns zu immer neuen Entwicklungen und geistigem Wachstum, manchmal auch durch schmerzhafte Prozesse. Unterscheiden wir die Geister? – Die Gruppenarbeit möchte helfen den eigenen Weg, der uns zu Neuem führt, klarer zu erkennen im Vertrauen auf unsere göttliche Führung.

Dr. Christoph Quarch

Dr. phil. Christoph Quarch, Philosoph, Theologe und Religionswissenschaftler, arbeitet freiberuflich als Autor, Publizist, Kursleiter und Berater, Herausgeber der Zeitschrift „Wir – Menschen im Wandel“, Lehrbeauftragter für Ethik an der FH Fulda. Von 2000 bis 2006 Programmchef des Deutschen Evangelischen Kirchentags, von 2006 – 2008 Chefredakteur von „Publik-Forum“. Autor und Herausgeber von über 30 Büchern
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Eros – Schönheit – Poesie. Die Feier des Heiligen inmitten der Welt.

Spiritualität ist für den Menschen da. Ihn auf seiner Erde heimisch werden zu lassen, seine Lebendigkeit zu entfesseln, seine schöpferischen Potentiale zu entfalten, seine Menschlichkeit zu verwirklichen – das ist ihr eigentlicher Sinn. Viele spirituellen Wege jedoch führen den Menschen hinaus, wollen ihn gottgleich machen. Für Christoph Quarch sind diese Wege nicht mehr zeitgemäß. Er votiert für eine innenweltliche Spiritualität, die das Heilige inmitten der Welt entdeckt und in seinen vielen Facetten feiert. Ausgehend von Texten aus Philosophie und Poesie sowie bei Spaziergängen in freier Natur wird er die Grundzüge einer Spiritualität der Lebendigkeit skizzieren, in der neben dem christlichen Gott auch die Götter der alten Mythologie zu ihrem Recht kommen.

Ela Thole

Ela Thole lebt seit 1983 in Auroville, Indien. Sie ist als Referentin für Yogaphilosophie und integrale Spiritualität tätig. In Auroville leitet sie Tagesseminare und Studienreisen durch Südindien. Neben dem Integralen Yoga gilt ihr besonderes Interesse den universalen Aspekten der indischem Mythologie.

Der Integrale Yoga und das Experiment von Auroville –
Vision und Lebensrealität einer spirituellen Gemeinschaft in Südindien

Die internationale Stadt Auroville in Südindien gilt als eine der größten Bewußtseinsprojekte unserer Zeit. Sie ist ein von der UNESCO bestätigtes multi-kulturelles Experiment mit über 2.500 Mitgliedern aus 49 Nationen. Auroville möchte ein lebendiges Experimentierfeld für eine spirituelle und materielle Forschung sein, die die Evolution der Menschheit fördert und im Rahmen eines kollektiven Prozesses am Durchbruch in ein neues Bewußtsein mitarbeitet. Das Spektrum reicht von communitybildenden Aktivitäten und dem Aufbau von neuen Organisationsformen bis zur anerkannten Expertise in vielen Arbeits- und Forschungsbereichen, deren Wirkung weit über Auroville hinausreicht. Auroville ist aber auch ein Platz für den Karma-Yoga und ein spirituelles Abenteuer, das auf der neuen Dimension des Yoga beruht. Richtungsweisend ist die Vision des indischen Yogi Sri Aurobindo und seiner spirituellen Weggefährtin Mirra Alfassa (genannt“Die Mutter“), die das Projekt 1968 ins Leben rief. Der von ihnen entwickelte Integrale Yoga erfordert die bewußte Mitarbeit an einem evolutionären Wachstumsprozess voller Herausforderungen und unerwarteter Wendungen, der sich in einem „spirituellem Neuland“ entfaltet und in Auroville alle Aspekte des individuellen und kollektiven Lebens berührt.
Dieser Workshop vermittelt viel wissenswertes zur Vision, Geschichte und Lebensrealität von Auroville. Ausgehend von den wichtigsten Zielsetzungen Aurovilles betrachtet er die Herausforderungen (der Anfangsjahre und der Gegenwart) und zeigt auf inwieweit der Integrale Yoga in der Auroville-Gemeinschaft als lebendiger Weg in den Alltag integriert ist. Die Entwicklung von Auroville wird durch Filmsequenzen veranschaulicht. Integriert sind meditative Übungen zum Seelischen Wesen und zur Göttlichen Energie (shakti-Kraft) – zwei Aspekte, die für die Praxis des Integralen Yoga von grundlegender Bedeutung sind.

Schwester Flavia Büglmeier

Sr. Flavia Büglmeier, Missionsdominikanerin im Kloster Strahlfeld, Roding

Jahrgang 1939, Pädgogische Ausbildung in London B. Ed.
13 Jahre in Simbabwe, zurück in Deutschland tätig in der Berufsfachschule für Hauswirtschaft, seit 11 Jahren Leiterin des Seminar-/Gästehauses in Strahlfeld
nebenbei als Hobby: Kräutergarten und Malerei auf Seide und in Acryl; Bilderausstellungen ein bis zweimal im Jahr

 

Frohbotschaft in Form und Farbe – eine kreative Gruppe

Für mich ist die Malerei nicht nur Ausgleich zur regulären Alltagsarbeit, die mir auch gefällt, sondern ein Apostolat.
Zugleich ist es eine  Möglichkeit sich nach Innen zu besinnen – eine Form von Meditation und Gebet.
Spiritualität und Kreativität sind für mich nahe beieinander. Selbsterfahrung hat auch mit Nähe Gottes zu tun, wenn man so will. Es ist spannend sich auf einen Prozess einzulassen und dann einfach zulassen.

Michael Seitlinger und Dr. Christian Hackbarth Johnson

Michael Seitlinger, Dipl.Theologe, MBSR-Achtsamkeits- und Meditationslehrer, Leiter des Forums Achtsamkeit und Stressbewältigung Opens external link in new windowInformationen
und Dr. Christian Hackbarth Johnson, er ist seit über 10 Jahren selbständig als Theologe, Yoga- und Zen-Lehrer sowie 2.Vorsitzender bei Via Mundi.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit – Einführung in das MBSR Programm

Achtsamkeitspraxis ist ein Weg, mit sich und der Wirklichkeit in einer Weise in Kontakt zu kommen, in der die eigene Lebendigkeit neu entdeckt werden kann. Lebensverengende und stresserzeugende Muster können erkannt und in ihrer verselbständigten Dynamik unterbrochen werden.
Dieser Einführungsworkshop in das MBSR-Programm ermöglicht einen ersten Einblick in das Thema Stressbewältigung durch Achtsamkeit und ein erstes Vertrautwerden mit den Grundübungsformen. Achtsame und bweusste Körperwahrnehmung und Körperarbeit, Sitzmeditation und die Einübung mit Blick auf die Integration im Alltagsvollzug sind wesentliche Bestandteile des MBSR-Prgramms und dieses Einführungsworkshops.

Schwester Jubilata Marder

Sr. Jubilata Marder, Missionsdominikanerin im Kloster Strahlfeld, Roding; Jahrgang 1942, Lehrerausbildung mit den Schwerpunkten Methematik, Naturwissenschaften und Ernährungslehre, unterrichtete bis 2001 in Simbabwe sowie Sambia, verantwortlich für kranke Internatsschülerinnen, kümmerte sich um Arme und Aidswaisen

Seit 2003 im Leitungsteam des „Haus der Begegnung“ in Strahlfeld, gibt Einführungs- und Aufbaukurse in Fußreflexzonenmassage nach Eunice D. Ingham und hat sich damit weit über den Landkreis hinaus einen Namen gemacht.

 

Einführung in die Fußreflexzonenmassage

Ziel der Reflexzonenmassage ist es, die durch Ablagerungen teilweise blockierten Verbindungen zwischen den einzelnen Organen oder Körperteilen mit den entsprechenden Nerven-Endpunkten in den Füßen und Händen wieder herzustellen. Eventuelle Blockaden werden entfernt. Dies geschieht durch Druck. Daher wird die Original Reflexzonenmasage auch Akkupressur (gezielter Druck) genannt.
Diese Massage ist geeignet vorhandene Störungen im Körper ausfindig zu machen, Beschwerden zu verbessern und Schmerzen zu lindern.

Dr. Christoph Schumm

Dr. Christoph Schumm, Jahrgang 1960, geb. in Bamberg und aufgewachsen in der Nähe von Bamberg. Medizinstudium in Würzburg und Lübek. Seit 1991 als Hausarzt mit Schwerpunkt auf Komlementärmedizin in Scheßlitz tätig. Verheiratet 3 Kinder, im Vorstand von Via Mundi e.V. tätig.

Wandergruppe

In der Wandergruppe möchten wir Bewegung im Freien mit dem Gemeinschaftserlebnis, guten Gesprächen und dem spirituellen Naturerlebnis verbinden.
Der Gruppenleiter hat häufig ein interessantes Buch zum Tagungsthema im Rucksack, aus dem er in den Pausen vorliest.
Festes Schuhwerk und Regenkleidung erwünscht.

Gruppenleiter Morgengruppen

Ingrid Gronau

Ingrid Gronau, Yogalehrerin BDY

Yoga Morgengruppe

– Bewußtwerdung – wie gehe ich mit meinem Körper mit mir selbst um? Kann da auch Versöhnung stattfinden?
– Bewußte Atemübungen – sich ausleeren und auffüllen mit neuer Atemkraft
– Körperübungen – statisch und in fließender Bewegung in den Körper hineinspüren
– Tiefenentspannung – Ausgleich schaffen von Anspannung und Entspannung, bewusst Atem- und Lichtkraft aufnehmen

Dr. Christian Hackbarth-Johnson

Opens external link in new windowDr. Christian Hackbarth Johnson ist seit 10 Jahren selbständig tätig als Theologe, Yoga- und Zen- Lehrer. Er ist Vorstandsmitglied bei Via Mundi e.V.

Kontemplation

Nach einigen Körperübungen zum Wachwerden sitzen wir ca. 25 min. in der Stille. Den Abschluss bilden ein kurzer biblischer Impuls (Losung mit kurzer Auslegung) und ein gemeinsames Lied.

Ruth Lucia Böhringer M.A.

Opens external link in new windowRuth Lucia Böhringer ist Tanzpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin. Seit Jahren ist es ihr ein Herzensanliegen, Verbindungen von Körper und Seele, Leiblichkeit und Spiritualität auch tanzend beWEGt nachzuspüren.

Meditativer Tanz
„Ich setzte meinen Fuß in die Luft und sie trug.“

Tanz ist Freude an Musik, Bewegung und gemeinsamem Rhythmus im Tanzkreis. Kreistänze und kreative, freie Tanzgestaltung – als Meditationen in Bewegung – nähren, inspirieren und berühren uns und machen Körper und Seele lebendig und weit.

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