Rückblick VIA MUNDI Tagung 2016

"Macht unser Leben Sinn?" (Benediktinerabtei Weltenburg)

Macht unser Leben Sinn?

Leitthema zur Via Mundi Tagung vom 05. – 08.05.2016
im Gästehaus St. Georg der Benediktinerabtei Weltenburg

Entscheide ich selbst, ob mein Leben sinnvoll ist und was ihm Sinn verleihen könnte? Oder sind das andere, die darüber entscheiden, was Sinn macht und was nicht? Oder hat das Leben in sich einen Sinn, der nicht jedem erfahrbar und zugänglich ist?

Ich könnte den Sinn meines Lebens z. B. im Erfolg sehen, in möglichst viel Spaß oder Glücksmomenten im Leben, in der Anerkennung durch andere, in meiner Groß- und Einzigartigkeit. Wenn dieser Sinn nur auf mich und mein Leben bezogen ist, dann endet er mit dem Ende meines Lebens. In diesem Fall macht der Tod mein Leben sinnlos. Es sei denn, es bleibt etwas übrig, was mein Leben überdauert. Man benennt eine Straße nach mir, bestaunt meine Bilder im Museum oder hat ein Buch von mir im Bücherregal. Ich könnte eine bedeutende Erfindung machen, einen Weltrekord aufstellen oder mir ein Mausoleum errichten. In jedem Fall kommen dabei andere ins Spiel, die mich und meine Lebensleistung würdigen.

Auch wenn ich selbst mein Leben als sinnlos empfinde, kann mein Leben anderen etwas bedeuten. Ich bin das Kind meiner Eltern, Lebensgefährte eines Menschen, Elternteil meiner Kinder, vielleicht jemand, der einem anderen Trost und Zuversicht gegeben hat oder Anlass für Wut, Enttäuschung oder Verzweiflung war. Ich bin Teil des Lebens und der Welt um mich herum und kann sie achten, lieben und pflegen oder missachten und zerstören. Mein Leben hat Folgen für andere und für die Welt, so oder so. Es ist also nicht egal. Die Frage ist, ob mir das etwas bedeutet.

Ist das alles?

Hat das Leben eine Entwicklung, ein Ziel? Ist es der ewige Kreislauf der Natur oder will es irgendwohin? Gibt es einen tieferen Sinn? Einen Sinn, den nicht wir dem Leben verleihen, sondern den das Leben in sich trägt? Der über die Grenzen unseres kleinen Ichs hinausreicht, der die ganze Schöpfung erfasst? Und haben wir darin eine Aufgabe, einen Sinn? Für manche ist dies eine Gewissheit, für manche eine Sehnsucht, für andere eine mehr oder minder wichtige offene Frage, von einigen wird das entschieden abgelehnt. Gibt es Erfahrungen und ein Sensorium für die Wahrnehmung von Sinn, die uns bei der Beantwortung dieser Fragen weiterhelfen können?

Referate und Referenten

Prof. Dr. Tatjana Schnell

Tatjana Schnell, PD Dr rer nat MPhil (Göttingen, London, Heidelberg, Cambridge, Trier), ist assoziierte Professorin an der Universität Innsbruck. Als Pionierin der empirischen Sinnforschung beschäftigt sie sich sowohl mit grundsätzlichen Fragen der Konzeptualisierung und Erfassung von Lebenssinn als auch mit der praktischen Bedeutung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Gemeinsam mit KollegInnen in verschiedensten Teilen der Welt forscht und publiziert sie zu Konsequenzen von Sinnerleben und Sinnlosigkeit für Individuen, Institutionen und Gesellschaft. Auf www.sinnforschung.org berichten sie und ihr Team regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in der internationalen Sinnforschung. Tatjana Schnell lebt mit Mann, Sohn und Katze in einem Tiroler Bergdorf.

Unser Leben macht keinen Sinn. Aber wir.

Sinn ist keinem Ding, keiner Situation inhärent; er entsteht aus der Zuschreibung eines Bedeutungsüberschusses. Auf der basalen Ebene menschlicher Wahrnehmung geschieht dies in den meisten Fällen automatisch. Auf der abstrakten Ebene der Bedeutung und Sinnhaftigkeit des Lebens ist das nicht der Fall. Im westlichen Industrieländern nimmt die Mehrheit der Menschen ihr Leben als sinnvoll wahr. ein großer Teil jedoch verbleibt in einer (existentiellen) Indifferenz: Das eigene Leben wird nicht als sinnvoll wahrgenommen, während Sinn auch nicht vermisst oder ersehnt wird. Unter einer tatsächlichen Sinnkrise leiden nur sehr wenige Personen. Hier handelt es sich um einen äußerst schmerzhaften Zustand, der auf der Erschütterung bisheriger Überzeugungen und Erwartungen beruht. Dennoch kann eine solche Situation als produktiv verstanden werden, da sie auf Lösungen und Entwicklung in Richtung von „Eigentlichkeit“ drängt.
Der Vortrag beschäftigt sich mit grundlegenden Prozessen der Sinnkonstruktion. Ursachen und Konsequenzen von existenzieller Indifferenz und Sinnkrise werden illustriert und diskutiert, sowie empirisch identifizierte Merkmale eines sinnvollen Lebens.

Jochen Kirchhoff

Jochen Kirchhoff lebt und arbeitet als Philosoph in Berlin. Er war viele Jahre Dozent an der Humboldt-Universität und der Lessing-Hochschule in Berlin. Autor zahlreicher Bücher und Essays. Für den Vortrag zentral wichtig sind die Bücher „Räume, Dimensionen, Weltmodelle. Impulse für eine andere Naturwissenschaft“ von 1999 (Neuausgabe 2007) und „Die Erlösung der Natur. Impulse für ein kosmisches Menschenbild“ von 2004.
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Hat der Mensch eine kosmische Aufgabe?
Gedanken zu Kosmologie und Spiritualität

Nur in einem rundum lebendigen Universum ist so etwas wie eine kosmische Aufgabe (und auch Verantwortung) des Menschen denkbar. Kirchhoff stellt zentrale Elemente seiner Kosmologie der All-Lebendigkeit vor, aus denen er seine These von der kosmischen Aufgabe des Menschen ableitet. Der Mensch (auf der Erde und auf anderen Gestirnen) erscheint hier als integraler Teil und Mitakteur des Kosmos. Was er tut und was er ist, hat spürbare Auswirkungen weit über das Heimatgestirn hinaus. Der Mainstream-Naturwissenschaft, in der Spiritualität keinen wirklichen Ort hat (und das gilt auch für die Quantentheorie), stellt Kirchhoff den Entwurf einer „anderen Naturwissenschaft“ entgegen, aus der ein geistig-kosmisches Menschenbild folgt und eine Spiritualität, die Erdung und kosmische Weitung zusammenführt.

Ursula Reips-Ouahid und Dr. Geseko von Lübke

Ursula Reips-Ouahid,

Dr. Geseko v. Lüpke (Visionssuche-Leiter, Journalist, Autor, Netzwerker)
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Wege der Rückbindung mit der Natur

Ursula Reips-Ouahid
Der Sinn des Lebens, eine Frage, die sie seit ihrer frühen Kindheit beschäftigt. Mit sehr persönlichen Berichten über die Erfahrungen aus ihrem Leben, ihrer Arbeit und ihren Gedanken und Eingebungen beschäftigt sie sich in ihrem Vortrag mit dem Thema „macht das Leben Sinn“ auch im Hinblick auf die Fragen, was suchen wir als Menschen, wer sind wir, was sind unsere Potenziale und wie können wir sie entdecken, entfalten und sie einbringen? Wie können wir uns wieder Rückverbinden? Ist Tiefe nur in der Sinnerfüllung zu finden?
Muss eigentlich immer etwas Sinn machen? Kann es auch nicht einfach nur sein. Wir konzentrieren uns in unserer Leistungsgesellschaft so oft auf das, was irgendwie einen Zweck erfüllt und Sinn zu machen scheint. Manchmal macht scheinbar Sinnloses Sinn, weil es uns Erfüllung und ein inneres „Genährt sein“ schenkt. Vielleicht führt einfach Sein und im Einklang mit uns selbst sein, zum Einklang mit der Natur und allem um uns…

Dr. Geseko von Lübke
Wenn unser Leben keinen Sinn mehr zu machen scheint, steht meist die bisherige Identität auf dem Prüfstand und eine Lebensphase will sich schließen. Dann wird es Zeit für einen initiatorischen Prozess, den immer mehr Menschen wagen: Vier Tage völlig alleine, fastend und ohne Zelt in der Wildnis lebend – das ist die Herausforderung der „Visionssuche“. In fast allen Kulturen der Erde haben die Menschen in früheren Zeiten den Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen mit derartigen Zeremonien bekräftigt und unterstützt. Auch in unserem Kulturkreis berichten zahllose Mythen und Märchen davon, wie ein Mensch seine vertraute Umgebung verlässt, in der Einsamkeit Prüfungen besteht und gewandelt zurückkehrt. In der Moderne stehen uns Übergangsrituale kaum mehr zur Verfügung, obwohl der Mensch wie eh und je durch verschiedene Lebensphasen geht. Möglicherweise ein Grund für unsere kindliche und jugendvernarrte Gesellschaft, die Sinnkrise unter jungen Menschen und die hilflose Suche nach dem ‚Kick‘ durch Bungeespringen, S-Bahnsurfen und Extremsportarten.
In den letzten 30 Jahren wird weltweit wieder vermehrt nach dem uralten Modell gearbeitet: Menschen gehen mit gründlicher Vor- und Nachbereitung allein und fastend in die Wildnis, um persönlich zu wachsen und in Folge größere soziale Verantwortung zu übernehmen. Sie schließen im Ritual der Visionssuche alte Lebensphasen symbolisch ab, stellen sich der schwierigen Krise des Übergangs, bestätigen den Wandel in der Herausforderung des einsamen Fastens in der Wildnis und bringen sich in veränderter Identität und Reife neu in die Welt.

Dr. Eckart Wolz-Gottwald

Dr. phil. Eckard Wolz-Gottwald lehrt Philosophie an der ‚Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster‘ sowie in der Yoga-Lehr-Ausbildung verschiedener Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit Angelika Beßler gründete er die vom ‚Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland‘ (BDY) anerkannte Ausbildungsschule ‚Yoga-Akademie Münster-Osnabrück‘ (www.ya-mo.de). Einem breiteren Publikum bekannt wurde Eckard Wolz-Gottwald durch seine zahlreichen Bücher zur spirituellen Philosophie in Ost und West. Insbesondere seine Buch ‚Die Mystik in den Weltreligionen. Spirituelle Wege und Übungsformen‘ der gilt als Enzyklopädie der heute bekannten spirituellen Übungswege.
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Sinnfindungswege in Ost und West
Vortrag mit philosophischer Übungspraxis.


Die spirituellen Wege des Ostens wie Zen, Yoga, Vipassana oder Tai-Chi sind heute aus dem westlichen Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Auch durch ihr Auftreten wurde die Wiederentdeckung der christlichen Meditation und Kontemplation gefördert. So steht uns heute eine Vielzahl von spirituellen Sinnfindungswegen zu Verfügung, die aber gerade in ihrer Fülle oft auch überfordert. Was ist das Besondere an den spirituellen Wegen des Ostens? Wie unterscheiden sie sich von den Wegen der westlichen Kultur? Der Vortrag will Orientierung geben in dem weiten Feld der spirituellen Wege in West und Ost. Vieles vermögen wir aus dem Osten zu lernen. Gleichzeitig gilt es aber auch zu zeigen, wie wir heute unsere eigenen Wege gehen können, um uns des grundlegenden Sinns unserer Existenz bewusst zu werden.

Dr. Thomas Schmeusser

Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren in eigener Praxis in Nürnmberg. Seit vielen Jahren Geschäftsführer von Via Mundi e.V.

Des Lebens roter Faden – Wahrnehmung, Orientierung, Bewußtsein

Ob wir es Sinn nennen oder nicht – wir treffen in unserem Leben ständig Entscheidungen, die unserem Leben eine Richtung geben. Und das hat Folgen. Für uns und unser Leben, aber auch für andere, letztlich für die ganze Welt.

Wie kommen wir zu diesen lebensbestimmenden Entscheidungen? Nehmen wir unser Leben selbst in die Hand, werden wir Spielball übernommener Normen oder unreflektierter Emotionen? Was streben wir an, wohin geht unsere Sehnsucht? Und wie finden wir, wonach wir suchen?

Gruppen

Gruppenleiter Nachmittagsgruppen

Dr. Stephan Schumm

Gesprächsgruppe evtl. mit Gertrud Emde, falls es ihre Gesundheit zuläßt

Stephan Schumm ist niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Regulationsmedizin und Vorsitzender von Via Mundi. Die erweiterte Wahrnehmung begleitet ihn seit vielen Jahren.

Sinn erschließt sich, wenn wir uns verbinden.

Nicht Gott verhüllt geheimnisvoll sein Walten,
den hüllend Schleier trägst, o Mensch, nur du.
Die Stimmen schwiegen nie, die allen galten,
von deren Klang die Himmel widerhallten,
vor dir nur tat des Paradieses Tor sich zu.“
Ephides

Immer wieder stehen wir in unserem Leben vor Toren, die sich geschlossen haben, die uns ratlos machen und uns fragen lassen: Warum? – Die Ahnung einer Antwort taucht erst auf, wenn wir uns verbinden. Verbinden mit uns selbst und mit anderen Wesen, Menschen, Tieren, Pflanzen, Naturwesen, Verstorbenen, Engeln.

In der Gruppe wollen wir uns austauschen, welche Erfahrungen uns bewegt haben, auch solche, über die wir sonst nicht sprechen, weil wir fürchten belächelt zu werden. Wie können wir in Verbindung kommen mit den Wesen, die uns leiten und uns zur Seite stehen?

Christa Kurzlechner

Christa Kurzlechner ist Dipl.-Sozialpäd. (FH) und syst. Coach und praktiziert seit 18 Jahren AI KI DO. Dabei hat sie verschiedene Methoden in das Training integriert, wie z.B. die Arbeit mit Atem und Stimme und Elemente aus dem Improvisationstheater.

AI KI DO –Sinnerfahrung in Gegensätzen und im Fluss

AI KI DO ist eine moderne Kampfkunst aus Japan, die universelle Lebensprinzipien für Körper und Geist vermittelt. Die Möglichkeiten des AI KI DO gehen weit über den direkten Kampf und die Selbstverteidigung hinaus: Gewinnen und Verlieren treten zurück zu Gunsten einer Haltung, die sich sowohl im Geist als auch in der Bewegung am Lebensfluss orientiert.

Wozu das alles? – fragt der SINN – so könnte in Anlehnung an Erich Fried das Motto dazu heißen. Welchen Sinn, welche Ziele, welche Absichten verfolgen wir? Im AI KI DO lässt sich in direkter Interaktion das Zusammenspiel verschiedener Kräfte erfahren. Der lebendige Umgang damit inspiriert nicht nur den Körper sondern auch den Geist. So wird die Frage nach dem SINN im direkten Training aber auch im Lebensalltag noch einmal neu beleuchtet. Die Teilnehmer sind eingeladen, mit ein paar einfachen Übungen in die Grundideen von AI KI Do einzutauchen und die Frage nach dem SINN aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Geseko von Lübke

Referent: Dr. Geseko v. Lüpke (Journalist, Autor und Seminarleiter)
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Natur als Spiegel der Seele
Einblick in und Erfahrungen mit der Praxis der Visionssuche

Vier Tage lang völlig alleine, fastend und ohne Zelt in der Wildnis leben, das ist die Herausforderung im Kern des 12tägigen Rituals einer Visionssuche. 100 Stunden Zeit, um den ungetrübten Blick auf sich selbst und das eigene Leben zu wagen, innere und äußere Natur hautnah zu spüren, und sich dabei Wandlungen, Krisen oder Lebensübergängen zu stellen.
In dem Seminar während der Via-mundi-Tagung werden Sie einerseits gründlich über die Möglichkeiten, Bedingungen und Hintergründe einer Visionssuche informiert, und gleichzeitig können Sie mit Hilfe von Meditationen, Ritualen und Übungen aus der Praxis der Visionssuche hier in einem kleineren Format die Natur als Spiegel ihrer Seele erfahren. Die Teilnehmer sind u.a. eingeladen, mit einer aktuellen Lebensfrage allein für einige Stunden in die Natur zu gehen, um auf einer ‚Medizinwanderung‘ von dort Antworten in einer Geschichte zurückzubringen, deren heilende Aspekte in einer ‚Spiegelung‘ des Berichtes herausgearbeitet werden.

Dr. Eckard Wolz-Gottwald und Dr. Christian Hackbarth

Opens external link in new windowDr. phil. Eckard Wolz-Gottwald lehrt Philosophie an der ‚Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster‘ sowie in der Yoga-Lehr-Ausbildung verschiedener Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist Mitbegründer der Ausbildungsschule ‚Yoga-Akademie Münster-Osnabrück‘.

Opens external link in new windowDr. Christian Hackbarth Johnson ist seit 10 Jahren selbständig tätig als Theologe, Yoga- und Zen- Lehrer. Er ist Vorstandsmitglied bei Via Mundi e.V.

Die philosophische Praxis des Yoga

Yoga ist heute bei uns durch seine Körperübungen bekannt. Von seinen Ursprüngen her war Yoga jedoch auch eine philosophische Übungspraxis. Hier besteht Philosophie nicht nur aus Theorien, die die Welt erklären. Theorien bilden nur die äußere Schale, nicht die eigentliche Frucht. Die Frucht der Yoga-Philosophie kann ‚geschmeckt’ werden, wenn sie zum Weg der Selbstreflexion wird. In diesem Workshop wird philosophisch geübt, um sich so durch die philosophische Praxis des Yoga des tieferen Sinns unseres Lebens ein Stück mehr bewusst zu werden.

Dr. Christoph Schumm

Dr. Christoph Schumm, Jahrgang 1960, geb. in Bamberg und aufgewachsen in der Nähe von Bamberg. Medizinstudium in Würzburg und Lübek. Seit 1991 als Hausarzt mit Schwerpunkt auf Komlementärmedizin in Scheßlitz tätig. Verheiratet 3 Kinder, im Vorstand von Via Mundi e.V. tätig.

Wandergruppe

In der Wandergruppe möchten wir Bewegung im Freien mit dem Gemeinschaftserlebnis, guten Gesprächen und dem spirituellen Naturerlebnis verbinden.
Der Gruppenleiter hat häufig ein interessantes Buch zum Tagungsthema im Rucksack, aus dem er in den Pausen vorliest.
Festes Schuhwerk und Regenkleidung erwünscht.

Gruppenleiter Morgengruppen

Dr. Christian Hackbarth-Johnson

Opens external link in new windowDr. Christian Hackbarth Johnson ist seit 10 Jahren selbständig tätig als Theologe, Yoga- und Zen- Lehrer. Er ist Vorstandsmitglied bei Via Mundi e.V.

Kontemplation

Nach einigen Körperübungen zum Wachwerden sitzen wir ca. 25 min. in der Stille. Den Abschluss bilden ein kurzer biblischer Impuls (Losung mit kurzer Auslegung) und ein gemeinsames Lied.

Ruth Lucia Böhringer M.A.

Opens external link in new windowRuth Lucia Böhringer ist Tanzpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin. Seit Jahren ist es ihr ein Herzensanliegen, Verbindungen von Körper und Seele, Leiblichkeit und Spiritualität auch tanzend beWEGt nachzuspüren.

Meditativer Tanz
„Ich setzte meinen Fuß in die Luft und sie trug.“

Tanz ist Freude an Musik, Bewegung und gemeinsamem Rhythmus im Tanzkreis. Kreistänze und kreative, freie Tanzgestaltung – als Meditationen in Bewegung – nähren, inspirieren und berühren uns und machen Körper und Seele lebendig und weit.

Ingrid Gronau

Ingrid Gronau, Yogalehrerin BDY

Yoga Morgengruppe

– Bewußtwerdung – wie gehe ich mit meinem Körper mit mir selbst um? Kann da auch Versöhnung stattfinden?
– Bewußte Atemübungen – sich ausleeren und auffüllen mit neuer Atemkraft
– Körperübungen – statisch und in fließender Bewegung in den Körper hineinspüren
– Tiefenentspannung – Ausgleich schaffen von Anspannung und Entspannung, bewusst Atem- und Lichtkraft aufnehmen

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